
7 x Konzept, 6 x Prototyp, 3 x Produktion: So lautet die Verteilung des Fördertopfes, mit dem der FFF Bayern 16 Studios im Freistaat unterstützt.
Update vom 31. Juli 2026: Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) hat es sich nicht nehmen lassen, die symbolischen Schecks mit einem Volumen von 871.000 € persönlich an die geförderten Solo-Entwickler und Studios zu übergeben.
Mehring sieht die Projekte als Beleg für das hohe Niveau der bayerischen Spiele-Macher mit Blick auf Kreativität, technologischem Knowhow und unternehmerischem Mut. Mit der Anfang Juli vorgestellten neuen Förderrichtlinie und ausgeweitetem Fördertopf will die Landesregierung „einen Gag höher schalten“.
„Bayern soll Europas führender Games-Standort werden“, so Mehring. Bei dieser Mission hinderlich ist möglicherweise der Umstand, dass europäische Spitzenproduktionen wie Cyberpunk 2077, Battlefield 6 oder Kingdom Come: Deliverance 2 in Bayern grundsätzlich nicht förderfähig wären.
Meldung vom 16. Juli 2026: Derweil den Münchnern vorübergehend das Pool-Wasser abgedreht wird, sind die Schleusen bei der Games-Förderung weiterhin geöffnet: 871.000 € stellt das Digitalministerium via FFF Bayern zur Verfügung, damit 16 Spiele-Ideen gedeihen können und hoffentlich zu schönen Erträgen führen.
Ums Wassersparen geht es auch bei Waters of Sal Naména, das mit 130.000 € einen der höchsten Förderbescheide vorweisen kann: Im Projekt vom Nürnberger Studio Distant Meadows sollen die Spieler eine rätselhafte Wüstenwelt durchqueren. Die Kernmechanik dieses ‚Metroidbrainia‘: Wenn die Vorräte versiegen, endet das PC-Spiel.
Games-Förderung: FFF Bayern verteilt 871.000 €
In Bayern ist vor wenigen Tagen eine neue Förder-Richtlinie in Kraft getreten, die eine Reihe von Neuerungen mit sich bringt. Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) will damit „noch einen Gang höher schalten“, damit die besten Ideen in Bayern entstehen, wachsen und weltweiter erfolgreich sein können.
Dass sich die Zahl der Games-Unternehmen seit 2018 mehr als verdoppelt hat, sieht Mehring als Beleg für die „konsequente Standortpolitik“.
Die geförderten Projekte im Überblick:
- Schischi Interaktiv, Germaringen: Schleich Zombie – Tactical Zombionage Action – 130.000 €
- Distant Meadows, Nürnberg: Waters of Sal Naména – 130.000 €
- Holzer Bastian, Katsnelson Alexandr, Rohde Jannis, Bayreuth, Roguelight – 100.000 €
- The Serious Business Company, München: The Parallel Existence of Allen McDiggins – 68.000 €
- Ironbite Games, Pielenhofen: Eggspansion – 68.000 €
- SenAm Games, München: One Room Medium – 66.000 €
- Abduct Media, Nürnberg: Dwaren History – 60.000 €
- MobiusCode, München: Orbit Oddities – 49.000 €
- Andre Gareis, Forchheim: The Only Level – 40.000 €
- Active Fungus Studios, München: Dustpunk – 30.000 €
- Yousician, Berlin: Music Universe – 30.000 €
- MadJesterStudios, Kempten: Anarchy Supreme Survivor – 20.000 €
- BuhGames, Kempten: Beet It – 20.000 €
- Alexander Mrohs (Knidaria Games), Castell: Lift Boy – 20.000 €
- Fluppisoft, Neubiberg: Space Frames – 20.000 €
- Andreas Mader und Michael Freundorfer, Unterhaching: Worlds Unwritten – 20.000 €
Bei GamesWirtschaft finden Sie eine laufend aktualisierte Blitztabelle mit den Förder-Entscheidungen der Bundesländer.













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